2013 – INTERVENTION Print stirbt – na und? Kulturwandel der Öffentlichkeit

INTERVENTION Print stirbt – na und? Kulturwandel der Öffentlichkeit.

TILMAN ALLERT / WOLFGANG DONSBACH / ULRICH FICHTNER / ALEXANDER GÖRLACH / VALENTIN GROEBNER/a> / JOACHIM LEGATIS / MORITZ MÜLLER-WIRTH / CAROLIN NEUMANN / HELGE ROSSEN-STADTFELD / ← zurück

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REFERENTEN

TILMAN ALLERT

Jahrgang 1947, lehrt seit 2000 Soziologie und Sozialpsychologie an der Goethe Universität Frankfurt. Er ist Gastprofessor an der staatlichen Universität Tbilisi, Georgien, sowie der staatlichen Universität Yerewan, Armenien. Im Jahre 1999 erhielt er für seine Arbeit „Die Familie. Fallstudien zur Unverwüstlichkeit einer Lebensform“ den Christa-Hoffmann-Riem-Preis für qualitative Sozialforschung. Forschungsschwerpunkte sind der Strukturwandel der Familienbeziehungen, Professionen, Institutionen der Ausbildung, sowie die elementaren Formen sozialen Lebens. Veröffentlichungen: „Die Familie. Fallstudien zur Unverwüstlichkeit einer Lebensform“ (1998), „Der deutsche Gruß. Geschichte einer unheilvollen Geste“ (2005, 2010), „Die Wunde Guttenberg – eine soziologische Skizze“ (2011).

WOLFGANG DONSBACH

Jahrgang 1949, lehrt seit 1993 Kommunikationswissenschaft an der Technischen Universität Dresden. Promotion und Habilitation erfolgten an der Universität Mainz. Berufliche Stationen waren die Universitäten Dortmund, Mainz und FU Berlin sowie als Gastprofessor die Columbia (New York), Syracuse, Harvard und Navarra. Donsbach war Präsident der World Association for Public Opinion Research (WAPOR) und der International Communication Association (ICA). Er erhielt den Helen Dinerman Award der WAPOR für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Meinungsforschung und den David Swanson Award der Political Communication Division der ICA für seine Arbeiten in der politischen Kommunikationsforschung und ist seit 2010 “Fellow“ der ICA. Seine Forschungsschwerpunkte sind Journalismus, öffentliche Meinung und politische Kommunikation. Neben zahlreichen anderen Publikationen ist er Herausgeber der 12-bändigen International Encyclopedia of Communication (Blackwell-Wiley) und des Handbook of Public Opinion Research (Sage).

ULRICH FICHNTER

Jahrgang 1965, ist Reporter des SPIEGEL mit Dienstsitz Paris. In den Jahren 2011 und 2012 war er Korrespondent des Magazins in New York. In zahlreichen Reportagen hat er die Kriege in Irak und Afghanistan, den Nahostkonflikt, den wirtschaftlichen Aufstieg Chinas und die Weltfinanzkrise seit 2008 beschrieben. Mit drei Egon-Erwin-Kisch- und vier Henri-Nannen-Preisen ist er einer der am häufigsten ausgezeichneten deutschen Journalisten. Er erhielt auch den Theodor-Wolff-, den Herbert-Quandt- und den Deutschen Reporterpreis. Berufliche Stationen vor dem SPIEGEL waren DIE ZEIT, die Frankfurter Rundschau, die Nachrichtenagentur Associated Press und – als Volontär – die Frankenpost Hof. Er ist Autor, Co-Autor und Mitherausgeber mehrerer Bücher, zuletzt erschien „Billionenpoker – Wie Banken und Staaten die Welt mit Geld überschwemmen – und uns arm machen“ (2012).

ALEXANDER GÖRLACH

der promovierte Theologe und promovierte Linguist (Jahrgang 1976) ist Gründer, Herausgeber und Chefredakteur von „The European“. Görlach war zuvor für das ZDF, die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, die „Süddeutsche Zeitung“ und „Die Welt“ tätig. Görlach war auch der Online-Ressortleiter des Politikmagazins „Cicero“. Er ist als Experte regelmäßig bei N24 zu sehen. Görlach hat diverse Lehraufträge zu digitalem Wandel, u.a. an der Freien Universität Berlin.

VALENTIN GROEBNER

Geboren 1966 in Rendsburg. Studium der Anglistik, Amerikanistik, Philosophie und Geschichte in Bonn, Harvard und Frankfurt/Main. Seit 2006 Redaktionsleiter Literaturabteilung hr2 beim Hessischen Rundfunk. Veröffentlichungen u.a.: Die Blindheit der Texte. Studien zur literarischen Raumerfahrung, Heidelberg 2001. (Mit Hans Sarkowicz:) Schriftsteller im Nationalsozialismus, Berlin 2011.

JOACHIM LEGATIS

Jahrgang 1960, studierte Kommunikationswissenschaften und Politik in Frankfurt, München und Berlin, Abschluss als Politologe. Seit 1995 Lokalredakteur bei der Alsfelder/Gießener Allgemeinen Zeitung. Schwerpunkte der Berichterstattung sind Kreispolitik und Rechtsextremismus. Sprecher der Journalistengewerkschaft dju in ver.di Hessen, Mitglied im dju-Bundesvorstand. Koordinator der Patenschaft für den Journalisten Ömer Celik, seit Ende 2011 in türkischer Haft. In der dju Hessen und auf Bundesebene Einsatz für Qualitätsjournalismus, der in Zeiten der Zeitungskrise immer stärker unter Druck gerät, lokal und überregional. Guter Journalismus ist in jedem Medium notwendig – schon um die Menschen in einer Demokratie zu beteiligen.

MORITZ MÜLLER-WIRTH

Jahrgang 1963, geboren in Karlsruhe, ist seit 1. Januar 2011 Stellvertretender Chefredakteur der ZEIT. Nahezu zwei Jahre war er zudem, von 2011 bis 2013, neben Jens Jessen Chef des Feuilleton.
Der gelernte Verlagskaufmann studierte Politikwissenschaften und Geschichte in Freiburg, München und Rom.
Nach drei Jahren journalistischer Tätigkeit beim „Focus“ arbeitete er von 1994 bis 1999 beim „Tagesspiegel“ und war dort zwei Jahre lang stellvertretender Leiter des Ressorts Kultur.
Von 1999 bis 2001 war er Feuilletonkorrespondent der „F.A.Z.“ in Berlin. 2001 wechselte zur ZEIT, wo er zunächst drei Jahre das Ressort Reisen/Leben leitete.
Seit 2004 gehört Moritz Müller-Wirth der Chefredaktion an. Er ist Co-Autor des Buches: „Führungsspiel – Menschen begeistern, Teams formen, Siegen lernen“ (mit Bernhard Peters und Hans-Dieter Hermann), das im Heyne-Verlag erschienen ist.

CAROLIN NEUMANN

Jahrgang 1985, ist Geschäftsführerin des VOCER Innovation Medialab und Co-Redaktionsleiterin des Mediendebattenportals VOCER. Als freie Journalistin, Dozentin und Rednerin beschäftigt sie sich vor allem mit der Entwicklung der digitalen Medien. Sie ist Gründerin und Vorsitzende des Branchennetzwerks Digital Media Women e.V., das sich für mehr Sichtbarkeit von Frauen in digitalen Berufen einsetzt.

HELGE ROSSEN-STADTFELD

geboren 1955, hat im Jahr 2000 eine Professur für Öffentliches Recht an der Universität der Bundeswehr München übernommen. Er war u. a. Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundesverfassungsgericht und Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen des Medienrechts, des Verfassungs‑ und allgemeinen Verwaltungsrechts sowie der Rechtstheorie. Buchveröffentlichungen: Freie Meinungsbildung durch den Rundfunk (1988), Vollzug und Verhandlung. Die Modernisierung des Verwaltungsvollzugs (1999), Audiovisuelle Bewegtbildangebote von Presseunternehmen im Internet: Presse oder Rundfunk? (2009).

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